Abnehmen ohne Jojo Effekt

BERNHARD LUDWIG „DIÄT“ – 10IN2

Ich persönlich halte sehr viel von dieser Methode und wende diese auch selbst seit geraumer Zeit an. Dadurch habe ich es geschafft wieder mein Optimalgewicht zu erreichen und zu halten. Gerade das halten ist das wichtigste, gibt es doch sehr viele Methoden um Gewicht zu verlieren und doch Beendigung der Diät ist das Gewicht schneller wieder oben als man auf die Waage steigen kann und meisten danach noch mehr. Es ist hierbei halt so das man, wenn man den Effekt beibehalten will diese Methode für den Rest seines Lebens anwenden sollte. Damit ist das eben keine Diät im herkömmlichen Sinn sonder eine Änderung der Lebensgewohnheiten. Die vielen Positive Effekte die diese Methode mit sich bringt erklärt Bernhard Ludwig auch sehr humorvoll in seinen Kabarettstücken und auch in Interviews auf YouTube. Wenn sie sich nicht sicher sind ob die Anwendung für sie Risiko- und Nebenwirkungsfrei ist, dann sprechen sie vor Beginn mit ihrem Arzt des Vertrauens.

Die Bernhard Ludwig Diät ist auch als 10in2-Diät bekannt. Der Psychologe hat es geschafft eine Diät zu entwickeln, bei der man essen kann was man will – aber nur jeden 2. Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Psychologe hatte Bernhard Ludwig selbst jahrelang mit Ernährungsschwierigkeiten von Patienten zu kämpfen und entwickelte die 10in2-Methode, um überflüssige Kilos zu verlieren und ein neues Lebensgefühl zu erreichen.

Inzwischen ist er mehr als 20 Kilo leichter und gibt sein Erfolgsrezept gerne weiter. Bernhard Ludwig ist mit seiner Diät sehr beliebt und auch als Kabarettist unterhält er sein Publikum mit Themen wie Abnehmen und Diäten und gibt Anleitung trotz Fastens zum „lustvoll Leben“.

Die 10in2-Diät heißt keinesfalls so, weil es möglich ist, in 10 Tagen zwei Kilo zu verlieren (obwohl dieser Gewichtsverlust in vielen Fällen realistisch ist).

Es handelt sich um sogenanntes „intermittierendes Fasten“ bei dem an einem Tag gegessen und am nächsten Tag gefastet wird.

Bernhard Ludwig Diät – Anleitung

Die Zahlen 1 und 0 stehen für ein ausgeklügeltes Konzept: Die 1 symbolisiert einen Tag, an dem ganz normal gegessen wird, die 0 steht für den folgenden Tag, an dem gefastet wird.
An 2 aufeinanderfolgenden Tagen wird also an einem Tag gegessen (1) und an anderen Tag gefastet (0). Bernhard Ludwig bezeichnet dies auch als „intermittierendes Fasten“.

Was genau am Esstag auf den Tisch kommt, bleibt den Abnehmwilligen selbst überlassen, es wird jedoch vielfach berichtet, dass sich schnell Appetit auf gesundes, nährstoff- und vitaminreiches Essen einstellt. Am Fastentag steht außer Wasser, Tee und Kaffee höchstens Gemüsebrühe auf dem Speiseplan. Abends ist jedoch ein Achterl Wein oder ein Bier erlaubt. Insgesamt folgen auf 12 Stunden Essen 36 Stunden Fasten.

Vorteile der 10in2-Diät

Die Vorteile dieser Diätform liegen ganz klar auf der Hand:

  • Dadurch, dass jeden zweiten Tag normal gegessen werden kann, ist es relativ leicht, sich für den Fastentag zu motivieren. Schließlich muss nur ein Tag „durchgehalten“ werden, bevor wieder gegessen werden darf.
  • Es drohen keine Heißhungerattacken, da an den Esstagen auf keinerlei Lebensmittel verzichtet werden muss.
  • Es müssen keinerlei zusätzliche finanzielle Aufwendungen erfolgen, da keine Tabletten, Pulver oder Nahrungsergänzungsmittel bzw. Computerprogramme oder Bücher notwendig sind, um die Ernährungsumstellung zu vollziehen.
  • Durch das intermittierende Fasten schaltet der Stoffwechsel nicht auf Sparflamme, denn durch den Esstag wird dem Körper alle zwei Tage signalisiert, dass er sich nicht in Notzeiten befindet – und damit wird die Abnahme nicht gebremst.
  • Beim Abnehmen nimmt man vor allem das ab was man sollte, Fett und nicht Muskelmasse. Das beweisen Tests mit Probanden die ärztlich kontrolliert wurden.
  • Man spart eine Menge Zeit und Geld.
  • Der sogenannte Jo-Jo-Effekt bleibt aus.

Nachteile der 10in2-Diät – Wenn man das so bezeichnen will

  • Auch die Bernhard Ludwig Diät funktioniert nur dann, wenn eine negative Kalorienbilanz vorliegt. Dies wird jedoch durch den O-Tag (also den Fastentag) in aller Regel erreicht, zumindest solange am 1-Tag (also dem Esstag) nicht Unmengen ungesunder, kalorien- und fettreicher Lebensmittel auf den Tisch kommen.
  • Teilnehmer dieser Diät geben überwiegend positive Rückmeldungen, doch vereinzelt finden sich Menschen, die den Fastentag nicht durchhalten oder auf die Fastenstunden mit Heißhungerattacken reagieren. Darüber hinaus ist ein weiterer Nachteil dieser Diät, dass sie eigentlich als lebenslange Ernährungsumstellung durchgeführt werden muss, damit die verlorenen Pfunde wirklich wegbleiben.
  • Wer nämlich wieder jeden Tag normal isst, nimmt damit im 2-Tages-Schnitt auch die doppelte Kalorienmenge auf und macht den Abnehmerfolg womöglich zunichte. Nicht zuletzt kann es durch das Fasten zu Körper- und Mundgeruch kommen, der durch die sogennante Ketose verursacht wird.

Was ist zu beachten?

Bernhard Ludwig stellt die von ihm entwickelte 10in2-Diät nicht nur auf der Bühne, sondern auch in seinem eigenen Buch vor. Obwohl der Ratgeber gerade für den Einstieg, also die ersten 21 Tage dieser Diät, hilfreich ist, ist die Lektüre des Buches kein Muss für jemanden, der die Diät durchführen möchte.

In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, bewusst gesund zu essen und an den Esstagen nicht wahllos in sich hineinzuschlingen. Gegen etwas Schlemmen an einem Esstag spricht sicherlich nichts, auch wenn nicht wenige 10in2-Teilnehmer berichten, dass sich wider Erwarten kein Heißhunger auf ungesunde Sachen einstellt, weil der Körper eher nach gesundem, vollwertigen Essen verlangt.

Ich persönlich erachte regelmäßige Bewegung generell, und auch bei der Anwendung dieser Methode als unverzichtbar. Ideal ist, wenn man größere sportliche Aktivitäten auf den Esstag legt, da bei mir sonst oft Heißhungerattacken aufgetreten sind. An den Essfreien Tagen empfehle ich leichte Aktivitäten wie Spaziergänge, Trampolin springen, Yoga machen.

Es ist natürlich auch zu beachten, dass diese „Diät“ eigentlich nur als Ernährungsumstellung sinnvoll ist, auch wenn der Stoffwechsel nicht auf Sparflamme schaltet – denn wer wieder jeden Tag isst, nimmt auch mehr Kalorien zu sich, was zu einer Zunahme führen kann. Schließlich hat ein erschlankter Körper auch einen wesentlich geringeren Grundumsatz als ein schwerer.

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